In Seefeld fängt der Tag normalerweise damit an, bei die eMails zu erledigen, die über Nacht aus den USA gekommen sind. Danach kann meist in Ruhe und konzentriert etwas getan werden. Nachmittags gehen dann so ab zwei oder drei die Telefonkonferenzen los und man kann mit den Kollegen in den USA noch Dinge abklären. Teilweise geht das direkt bis zum Feierabend so.
Hier ist es jetzt aber genau umgekehrt. Es sind ja dieselben Telefonkonferenzen nur sind sie hier schon gleich morgens als erstes. Heute morgen ging es beispielsweise um halb sieben los, der Termin ist extra so früh, da hauptsächlich Leute aus Bayern und aus Indien beteiligt sind.
Also war frühes Aufstehen angesagt. Das Frühstück im Hotel gibt es erst ab halb sieben also habe ich heute im Zimmer eine Kleinigkeit gefrühstückt. Dann ging es zu 3M wo es aber um diese Zeit noch sehr ruhig ist. Insbesondere war es noch relativ dunkel und ich habe noch nicht herausgefunden, wo man im Großraumbüro das Licht anschalten kann.
An den anderen Tagen ist der erste Termin aber auch gleich gegen acht. Der Vormittag ist dann so bis um zehn oder elf relativ voll gepackt. Neben den Terminen gilt es dann möglichst auch noch die eMails von den Kollegen aus Deutschland zu lesen und zu beantworten. Aktuell finde ich das sehr anstrengend, mal sehen, ob ich mich daran noch gewöhne. Wobei mir schon einige amerikanische Kollegen gesagt haben, dass sie es umgekehrt auch eher anstrengend fanden. Anscheinend ist es also eher eine Frage, was man gewöhnt ist.