Eigentlich ist der Titel ja falsch, ein richtiges Büro habe ich nämlich gar nicht. Wie in amerikanischen Unternehmen üblich gibt es hier Großraumbüros. Die normalen Mitarbeiter und so auch ich haben dabei ein sogenanntes cubicle. Das sind einzelne Zellen, die durch Zwischenwände abgetrennt sind. Diese Zwischenwände sind so hoch, dass man von außen eigentlich nicht richtig hineinsehen kann. Außerdem sind die Wände stoffbespannt um halbwegs schallschluckend zu sein. Das funktioniert sogar halbwegs wobei die Leute auch oft nur mit eher gedämpfter Stimme reden. So sieht also zur Zeit mein Schreibtisch aus:
Den einen Laptop habe ich mitgebracht, da auf dem nicht alle Programme laufen können habe ich hier noch einen zweiten ausgeliehen. Dafür habe ich extra noch eine deutsche Tastatur mitgebracht, da die Unterschiede zwischen einer deutschen und einer englischen Tastatur gerade bei den in Programmen oft verwendeten Sonderzeichen sehr störend sind.
Das Großraumbüro erstreckt sich praktisch über die gesamte Tiefe des Gebäudes und entsprechend lang sind die Flure dazwischen. Bei der Farbgestaltung sind Brauntöne dominierend aber das scheint hier allgemein üblich zu sein.
Auf dem Bild links unter der Uhr ist übrigens ein echtes Büro zu erahnen, in dem dann beispielsweise Abteilungsleiter sitzen. Diese Büros haben aber auch nur zum Flur hin Fenster und sonst an drei Seiten nur Wände. Dafür gibt es aber auch eine Tür. Die nächste Stufe ist dann ein Büro mit Fenster gefolgt vom Eckbüro mit zwei Fenstern.
Außerdem gibt es in jedem ordentlichen Großraumbüro auch noch einen wichtigen Gegenstand, den man auch aus Filmen kennt – den Wasserspender mit einem ordentlichen Vorrat an Wasserflaschen. Da mir die Luft durch die Klimatisierung eher trocken vorkommt ist das aber auch wichtig denn so hat man wenigstens immer gekühltes Wasser zu trinken.


